| Grundwissen . . . |
| Der Sattelbaum ist eine Art Skelett, um welches der restliche Sattel aufgebaut wird. Herkömmlicherweise ist der Sattelbaum aus starkem Buchenholz und besteht aus vier geformten Teilen: Dem Vorderzwiesel, dem Hinterzwiesel, den zwei Seitenteilen, (Trachten). |
Diese Teile werden erhitzt und in ihre individuelle Form gepresst, eingebunden und verleimt. Die Trachten sind meist in der Längsrichtung mit Stahlfedern verstärkt. An Vorderzwiesel wird ein sehr starkes Eisen, das Kopfeisen eingenietet oder eingeschraubt. Die Sattelbäume werden in verschiedenen Grössen hergestellt, um den ausgemessenen Massen von Pferd und Reiter gerecht zu werden.
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Die Sturzfeder ist die Tragvorrichtung für die Steigbügelriemen. Sie sind mit dem Sattelbaum fest vernietet. Es gibt verschiedene Ausführungen mit diversen Oberflächenveredelungen. Bei einem Sturz des Reiters soll die Sturzfeder, falls sich der Fuss im Bügel verfängt, den Steigbügelriemen immer freigeben.
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Die Sitzpolsterung wird auf den Sattelbaum aufgebaut. Zuerst werden Längsgurten vom Hinterzwiesel zum Vorderzwiesel gespannt. Danach wir eine Gurte ca. im vorderen Drittel des Sattelbaumes quer über die Längsgurten gespannt. Diese Quergurte ist ausschlaggebend für die spätere Sitztiefe und ragt seitlich über die Trachten hinaus; an diesen Enden werden danach die Sattelgurtstrippen angenäht. Die hinteren zwei Drittel können entweder mit weiteren Quergurten oder aber mit einem starken Textil überspannt werden. Auf diese Grundgurtung wird nun ein Polster aufgebaut und mit einem Sattelflanell überspannt.
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Die Sitzfläche Früher wurde dafür ausschliesslich Schweinsleder verwendet; heute vorwiegend Rindsleder (Vachette). Diese wird nass auf den Sattel aufgezogen und zum trocknen gestellt. Danach werden die kleinen Satteltaschen angepasst, um die Naht anzuzeichnen. So vorgeformt und angezeichnet, wird das Leder wieder entfernt, um die kleinen Satteltaschen einzukädern (nähen).
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Die Sattelgurtstrippen müssen aus kernigem, sehr zugfestem Leder hergestellt werden. Dressursättel haben meistens nur deren zwei, welche doppelt so lange sind wie die Sattelgurtstrippen der anderen Sättel, welche in der Regel drei Gurtstrippen haben. Die Strippen sind an der Quergurtung angenäht.
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Die Sattelblätter unterscheiden sich in zwei verschiedene Arten. Die einen sind aus einem dicken Rindsleder, glatt oder mit aufgepressten Schweinsledernarben. Die anderen sind aus Vachette, die auf der Unterseite mit einem ebenfalls dünneren, aber etwas standfesterem Leder dubliert sind. In die Sattelblätter werden vorne gepolsterte Knieschlüsse eingearbeitet. Die Sattelblätter werden vor der endgültigen Montage genau nach dem Sattelsitz ausgerichtet und dann an den Trachten befestigt.
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| Sattelkissen in zwei Arten: Das englische (an einem Stück), das französische ( in zwei Teilen). Beim englischen werden die Schweissblätter mit eingenäht, während beim französischen Kissen die Schweissblätter unten an den Trachten befestigt werden. Das englische Kissen besteht meist aus Leder, welches mit Wolle oder Latex gefüllt ist. Das französische Kissen besteht aus zwei dem Pferderücken angeformten Filzstücken, welche ebenfalls mit Wolle gefüllt und mit Leder überzogen sind. Die Füllung kann auch nur aus Latex sein. Beide Kissenarten werden vorne und hinten an den Sattel angenäht oder festgeschraubt. |
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| Denmächst erfahren Sie hier mehr vom Sattelbau. |
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- Althaus bürgt für starke Qualität!
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